Grundsätzlich ist das "nicht bescheid wissen über die Gesetzeslage" ein generelles Phänomen, welches auch im Zusammenhang mit anderen Download-Möglichkeiten auftritt, also nicht explizit nur im Zusammenhang mit Usenet-Providern und so sollte es bitte auch entsprechend gesehen werden.
Wie Roadrunner schon geschrieben hat, die Art der Werbung hat sich inzwischen erheblich verändert, nicht zuletzt auf Grund von entsprechenden Gerichtsurteilen. Wenigstens die ehemals für ihre "offensive" Art der Werbung bekannten Usenet-Provider haben ihre Webseiten gründlich geändert. "Offensivere" Werbung ist teilweise aber noch auf "fremden" Webseiten zu finden. In wie weit die Usenet-Provider auf die Art der Werbung fremder Webseiten Einfluss nehmen sollten, könnten oder müssten, ist so eine Sache. Wenn ich deinen Beitrag auf diese Seiten übertrage, wären demnach erst einmal die "Verursacher", die eine "offensivere" Werbung online gestellt haben, in der Verantwortung - also die Seitenbetreiber.
Wie sollte die von dir angeprangerte fehlende Aufklärung denn aussehen? Insbesondere mit dem Hintergrund der unterschiedlichen Gesetzeslagen zwischen den Herkunftsländern der Usenet-Provider und den Ländern in denen die Wohnorte der User liegen. Die niederländischen Provider haben einen Copyright-Hinweis in den Nutzungsbedingungen. Die amerikanischen Usenet-Provider unterliegen alle dem Digital Millenium Copyright Act (DMCA) und haben entsprechende Hinweise auf ihren Webseiten. Bei den "deutschen" Usenet-Providern gibt es die AGB. Da es aber, wie oben bereits erwähnt, unterschiedliche Gesetzeslagen gibt, finden sich auch Hinweise darauf, das das jeweilige Landesrecht-Recht zu beachten ist. Hier ist dann der User gefragt und wie Roadrunner auch schon geschrieben hat, sollten AGB und der gleichen schon gelesen werden.
Gruß
Borbarad


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